Kategorie: Wie die Made im Speck
Mai 19th, 2009
Wie die Made im Speck!
Published on Mai 19th, 2009 @ 09:19:21 , using 893 Wörter, 702 Ansichten
Aus aktuellem Anlaß über die netten Diskussionen hier - habe ich mir überlegt, dass ich hier Auszüge aus meinem Buch
"Wie die Made im Speck!! veröffentlichen werde - ich arbeite an diesem Teil seit ca. 6 Monaten - werde jedoch hierzu noch einige Recherchen durchführen müssen ... danach wird es dann irgendwann mal auf Verlagssuche gehen - hier sei schon gesagt - es ist sehr viel und durch die vielen Urteile vor Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten nicht so einfach es auch aktuell zu halten.
viel spaß!!
Wie die Made im Speck!
Vorwort
Dieses Buch soll weder Anleitung noch Anreiz geben zum Sozialleistungsmißbrauch/-betrug – sondern es soll offen darlegen wie unser soziales System ausgebeutet wird. Oftmals aus Unwissenheit über die Gegebenheiten der sozialen Gegenseitigkeit – oft aber einfach aus reinem Egoismus und ohne eine Überlegung an ein Übermorgen.
Weiterhin möchte ich mit diesem Buch darüber aufklären, dass wirkliche Bedürftige und notleidende Menschen immer chancenloser werden und der Begriff Armut und Kampf um das Überleben mit dem grade notwendigsten für diese Menschen Alltag geworden ist – in einem Spirale die stetig abwärts führt.
Dieses Buch soll Politiker wachrütteln, Menschen zu mehr sozialer Gerechtigkeit animieren und vor allem Arbeitgebern aufzeigen, dass diese sehr wohl mehr Verpflichtungen zu übernehmen haben.
Dieses Buch wird zu einem Aufschrei durch die Bevölkerungsschichten führen – wobei ich darauf aufmerksam machen möchte, dass obere soziale Strukturen es kaum nachvollziehen können, welchen Überlebenskampf die unteren Strukturen hier mitmachen.
Es soll einfach aufzeichnen, dass dieser Weg den wir hier gehen – ein Weg mit einem bitteren Ziel sein wird, wir sollten doch lieber an der nächsten Kreuzung eine andere Richtung einschlagen und jeder sollte in sich gehen und sich fragen, ob sein/ihr Handeln in einem System welches auf Gegenseitigkeit beruht gerechtfertigt ist.
Dieses Buch ist weder ein Aufruf an nur eine bestimmte Partei – sondern es sollten sich alle politischen Richtungen gewisse Fragen stellen, weder ein Aufruf zu Kommunismus noch zum Kapitalismus oder gar Nationssozialismus oder anderen radikalen Richtungen, es ist auch kein Hilferuf an irgendeine Religion – sondern es soll zurückführen auf mehr Menschlichkeit, nicht nur im finanziellen Bereichen – sondern letztendlich in jedem Bereich und insbesondere Eltern sollten sich die Frage stellen, in welche Richtung ihre Erziehung der Kinder führen wird. Unsere ganze Gesellschaft sollte anfangen sich endlich mal in den Arsch zu treten und nach vorne zu schauen und zwar gemeinsam!
Letztendlich sind wir alle Menschen in einem Land voller Vielfältigkeit, die wir uns sicherlich bewahren sollten, aber wir leben auch in einem Land, in dem sich keiner traut die Wahrheit zu sagen, aus Rücksicht. Ich denke Rücksicht ist immer im gewissen Rahmen angebracht, aber nicht bei der freien Meinungsäußerung, selbst wenn man mir vorwerfen wird hier radikales Gedankengut nieder zu schreiben, so sollte man dann auch wissen, dies alles sind Schlussfolgerungen aus fast 2 Jahrzehnten Unterricht als Dozentin – grade in sozialen Brennpunkten. Sei dies nun in Berlin-Neukölln, Hannover-Vahrenheide und H-Linden, Castrop-Rauxel, Oberhausen oder gar Bochum.
Wer mich kennt wird wissen, dass ich politisch gerne switche und aus vielen Parteien Ansätze mag oder auch vernichtende Worte nur dazu finden kann.
Mir ist auch sehr wohl bewusst, dass viele Dinge nicht mehr so einfach in einem Europa oder im Hinblick auf internationaler Wirtschaft zu regeln gibt, aber letztendlich ist unser Land für sich selbst verantwortlich und zwar für jetzt und heute, ich finde es müßig über die Vergangenheit zu reden und mich dafür rechtfertigen zu müssen oder gar herhalten zu müssen für die Sünden meiner Vorfahren. Ich denke auch hier: es reicht!
Ich sage häufig und oft: Deutschland ist ein großes und reiches Land, wir können Multikulti immer gut gebrauchen – aber hier sollten wir darauf achten, dass es zu einer Bereicherung wird und nicht zu einer Belastung, die oftmals nur ausgenutzt wird.
Es mischen sich zu viele Leute ein in unser politisches Geschehen, die meiner Meinung nach dort nichts zu suchen haben und ich hoffe endlich auf Politikerinnen und Politiker die anfangen die Wahrheit zu sprechen und konsequent endlich durchsetzen was nötig ist – ohne Korruption, falsche Rücksichtsnahme oder persönlichen eigenen Interessen – aber wer hat schon soviel Arsch in der Hose und kann Rückgrat zeigen?
Noch kurz zu mir:
39 Jahre jung und geboren in Lünen, Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen
Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellten
Beruflich dann erst im Sekretariat gebunden, BWL-Studium und die Fachrichtung Personalwesen angestrebt, seit fast 15 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig mit den Bereichen Coaching und Profiling – einmal davon abgesehen, dass ich Rechnungswesen und Personalwirtschaft unterrichte. Erfahrungen mit der Selbständigkeit im EDV-Bereich und Erfahrungen in einer Kaufmannsgemeinschaft einer Kleinstadt mit Einblickungen in die politische Arbeit als Vorstandsmitglied einer bekannten Partei – ebenda in dieser Kleinstadt.
Von diesem netten Dorfidyll dann nach Hannover und wegen der Liebe nun in diesem Moloch Berlin gelandet – ein Berlin, was soviel zu bieten hat und in welchem die Chancen für die Stadt und das ganze Land einfach nicht erkannt werden oder nicht umgesetzt werden wollen.
Neben dieser Tipp-Arbeit hier arbeite ich Vollzeit derzeit im Brennpunkt der Stadt im Norden von Neukölln – und ich darf schon jetzt sagen: neben bitterer Armut und Verzweiflung sehe ich doch wie einige dort leben auf anderer Leute kosten, nämlich
wie die Made im Speck!


